04. September 2020
Nach drei Artikeln über das Patriarchat wurde mir beim dritten der Vorwurf des Antifeminismus gemacht. Daher sehe ich mich herausgefordert, auch einen Artikel über den Feminismus zu schreiben. Da es DEN Feminismus nicht gibt, kann es nur meine Vorstellung des Feminismus sein.
31. August 2020
Das Thema "Patriarchat" muss anscheinend auch eine Trilogie sein - aller "guten" Dinge sind drei. Diesmal etwas kabarettartig, und deshalb auch genauso ernst zu nehmen wie ein Kabarett.
21. August 2020
Es ist ein Buch über ein Leben mit Psychose, das, was man so schwere Kost nennt. Warum sollte sich ein „gesunder“ Mensch mit so etwas beschäftigen? Einfach weil jeder von uns in irgendeiner Weise traumatisiert ist. Es ist die Frage: Woher kommt das? Und natürlich auch: Wohin geht das? Sprich, wie kann man mit so etwas leben, und wie wird man damit „fertig“?
19. August 2020
Die ständigen Kriege und Aggression sind Folge des Patriarchats, das aus der Angst vor dem Weiblichen und dessen Verdrängung ins Unbewusste speist.
16. August 2020
Niemand kann ernsthaft einen Krieg wollen. Da fragt man sich schon, warum es immer Kriege gegeben hat und gibt? Krieg ist ein Auswuchs eines einseitigen männlichen Prinzips, pubertär und übersexualisiert, dem das verbindende Weibliche abhandengekommen ist. Kann es daraus überhaupt einen Ausweg geben?
13. August 2020
Platons Philosophie war eine Metaphysik des Lebendigen. Aristoteles hat ihm vorgeworfen, sich nicht mit dem Seienden, sondern (nur) mit dem Menschen zu befassen. Seither ist Philosophie vor allem Welterklärung, und in der Naturwissenschaft des 17. Jahrhunderts ist das Lebendige endgültig aus dem Denken verbannt. Es wäre hoch an der Zeit sich wieder dem Lebendigen zuzuwenden.
13. April 2020
Religion oder Spiritualität ist nicht in Dogmen gegossene Wahrheit, sondern ein Weg mitten im Leben. Spiritualität beginnt da, wo das Leben beginnt, führt über die Ichwerdung zur Ablösung vom Über-Ich in die gegengeschlechtliche Ergänzung.
09. März 2020
Probleme der medizinischen Forschung am Beispiel der Traumatherapie: Seit der Entdeckung der Psychopharmaka spielen andere Forschungsrichtungen, auch wenn sie weit erfolgreicher sind, nur mehr eine Nebenrolle - Ideologie in Forschung, Politik und Gesellschaft.
13. Februar 2020
Wir fühlen uns normalerweise als Ich, das der Welt gegenüber steht. Diese gefühlte Trennung ist aber eine Illusion. Es gibt kein Ich ohne Welt und keine Welt ohne Ich.
15. Januar 2020
Traumatische Erlebnisse sind eine Tragödie, besonders wenn sie in eine Zeit datieren, die vor dem 3. Lebensjahr liegt, und an die man sich normalerweise gar nicht erinnern kann. Sie werden zu Lebensthemen, deren Auslöser völlig im Dunkeln liegt. Wodurch ein Herauskommen nahezu unmöglich ist.

Mehr anzeigen