Weltbilder · 24. Oktober 2020
Das östliche Bild vom Aufgehen des Tropfens im Meer (des Nirvana) wird im Westen immer wieder falsch interpretiert, wenn man nicht das im Aufgehen Gleichbleibende bedenkt. Die Angst vor dem Verlust der Individualität basiert aber letztlich auf einem Unverständnis dessen, was Individualität bedeutet.
Weltbilder · 23. Oktober 2020
Anna Stangl: ruminant touch, 2003 Einerseits ist es schwierig, fast unmöglich, sich in einem fremden Weltbild zu bewegen, andererseits gibt es immer wieder Menschen, die das auf ganz natürliche Weise tun. Rainer Maria Rilke brauchte, um sich in Fremdes einzuleben, nicht einmal die entsprechende Philosophie.
19. Oktober 2020
Politiker müssen immer handeln, auch ohne wissenschaftliche Evidenz und ohne einheitliche Meinung in der Bevölkerung. Damit stehen sie immer in einem Dilemma, in Zeiten der COVOD-19 Krise aber ganz besonders
Weltbilder · 18. Oktober 2020
Im zweiten Teil geht es um die Unterschiede zwischen Ost und West, deren Weltbilder komplementär sind - also gegensätzlich und doch zusammengenhörend, einander ergänzend.
Weltbilder · 16. Oktober 2020
Die Beschäftigung des Westens mit dem Osten hat eine lange Geschichte. Trotzdem ist die Frage, wie sinnvoll oder gar gefährlich diese Beschäftigung sei, immer noch offen. Im Gegenteil: In unserer polarisierenden Zeit wird auch dieses Thema immer mehr durch die schwarz-weiße Brille gesehen. Da solche Fragen nicht mit Ja oder Nein zu beantworten sind, wollen wir uns in einer Artikel-Serie ausführlicher damit beschäftigen.
07. Oktober 2020
Der Weg ist das Ziel - das heißt, Weg und Ziel sind identisch; in "moderner" Sprache: Sie gehören komplementär zusammen - als Gehen und als Offen-Sein.
24. September 2020
Selbstliebe wird heute beinahe inflationär verwendet. Damit wird etwas an sich Richtiges in unseren narzisstischen und egoistischen Zeiten leider nur verfälscht.
21. September 2020
Gleichberechtigung darf nicht bei einer Konfrontation zwischen Männern und Frauen stehenbleiben, sondern muss zuallererst realisieren, dass beide in einer patriarchalen Gesellschaft leben. Das Denken der heutigen Gesellschaft ist ein männliches Objektdenken. Der Feminismus läuft daher immer Gefahr, seine Ziele in diesem männlichen Denken zu formulieren, in der männlichen Welt bestehen zu wollen (und damit das Patriarchat zu stärken), statt dieses durch ein weibliche Beziehungsdenken zu ergänzen.
04. September 2020
Nach drei Artikeln über das Patriarchat wurde mir beim dritten der Vorwurf des Antifeminismus gemacht. Daher sehe ich mich herausgefordert, auch einen Artikel über den Feminismus zu schreiben. Da es DEN Feminismus nicht gibt, kann es nur meine Vorstellung des Feminismus sein.
31. August 2020
Das Thema "Patriarchat" muss anscheinend auch eine Trilogie sein - aller "guten" Dinge sind drei. Diesmal etwas kabarettartig, und deshalb auch genauso ernst zu nehmen wie ein Kabarett.

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